Arbeitsumgebung – a place for everything

Zur Planung des neuen Schuljahres gehört bei mir auch jedes Jahr auf’s Neue die Überarbeitung meiner Arbeitsumgebung.

Jedes Jahr mit dem festen Vorsatz, dabei zu bleiben und zwar bis zum Schuljahresende! Und wie das mit Vorsätzen so ist, am Ende bleiben meist nur die Basics übrig.

In diesem Schuljahr werde ich allerdings das Ganze rückwärts angehen und minimalistisch versuchen nur die Basics zu installieren. Nenne ich sie also stattdessen Kernstücke. Gemäß dem Motto
A place for everything and everything in its place versuche ich, eindeutige Orte zu schaffen, an denen ich immer die gleichen Dinge vollständig ablege. (Dies ist für viele andere vermutlich eine Selbstverständlichkeit, für mich eher eine Herausforderung!) 

Meine Kernstücke 2018/19:

Schulorganisation 

Termine:
Ich habe mir über iCloud einen Schulkalender in iCal angelegt. Dort trage ich alle Schultermine ein, die dann auf iPad und Smartphone automatisch synchronisiert werden.
Die Herausforderung für mich ist es, wirklich alle Termine dort einzutragen. 

Zettelflut in meinem Postfach:

Mit einer Scan-App lassen sich alle Zettel schnell und einfach digitalisieren — in PDF-Dokumente oder Bilddateien

Mit der App scannable erstelle ich schnelle Scans der einzelnen Zettel. Diese speichere ich als .pdf-Dateien und schicke sie direkt an meine Dropbox (dort entsteht dadurch ein virtueller ungeordneter Zettelberg) und in die jeweils richtigen Ordner in GoodNotes.

Konferenzen und Besprechungen:
In meiner Notizenapp GoodNotes lege ich für jeden relevanten Bereich ein eigenes Notizbuch an. Für die Schulorganisation habe ich für die Klassenleitung und jedes Fach ein Notizbuch sowie für jede Arbeitsgruppe, in der ich mitarbeite. Ein weiteres Notizbuch enthält alles Übrige, also Informationen aus Gesamtkonferenzen und die oben erwähnten abgelegten Zettel, soweit sie nicht spezifisch zuzuordnen sind.Der Vorteil einer Notizenapp ist für mich, dass ich dort jederzeit handschriftliche Notizen einfügen kann. Darüber hinaus kann ich in ein Notizbuch eingefügte .pdf-Seiten handschriftlich markieren und annotieren, was eine Aufbewahrung des Papiers tatsächlich überflüssig macht. Darüber hinaus habe ich alle Mappen und einzelnen Zettel immer dabei, sobald ich mein iPad mitbringe.

 

Unterrichtsorganisation 

Notizen zu Leistungen
Für meine Aufzeichnungen von Schülerleistungen verwende ich die App TeacherTool. Dort lege ich jeden Kurs einmal an und schaffe dann eine Übersicht über das gesamte Schuljahr (Halbjahre und Quartale, dementsprechend schriftliche Arbeiten, weitere Leistungen, Testergebnisse, etc.). TeacherTool bleibt dabei passwortgeschützt und verschlüsselt auf meinem Gerät, die Daten synchronisiere ich nicht.

Unterrichtsvorbereitung und Material

Notizbücher angelegt in GoodNotes

Alle meine Vorbereitungen – meine eigenen Notizen und Übersichten sowie “Tafel”bilder und Handouts für die SuS befinden sich in GoodNotes im Notizbuch des jeweiligen Kurses. Die Tafelbilder erstelle ich meistens handschriftlich, kombiniert mit eingefügten Bildern oder Symbolen. Die Handouts tippe ich entweder auf dem Rechner und importiere sie als .pdf-Datei in GoodNotes, oder ich erstelle auch diese handschriftlich in der App und drucke sie direkt aus der App aus, um sie zu kopieren.

In GoodNotes angelegtes “Tafel”bild

Ein enormer Vorteil dabei ist, dass ich Unterrichtsergebnisse den SuS direkt per e-mail zuschicken kann. 
Ganz ohne Papier geht es allerdings nicht — so habe ich für jeden Kurs eine Mappe (mit Dokumentenhüllen, die man schnell herausreißen und wieder hereintun kann), in der ich die Kopien und Kopiervorlagen sowie z.B. abgegebene Texte oder Tests von SuS aufbewahre.

Listen
Die vielen Listen, die ich im Laufe eines Schuljahres anlege (Erledigung und Notizen zu Lernplänen, Checklisten für Bücherrückgabe, Einsammeln von Geld, etc.) importiere ich ebenfalls in GoodNotes. Dafür fotografiere ich eine Klassenliste mit Namen und Spalten, die ich in Papierform von der SL bekomme, einmal ab und verwende sie immer wieder. Die Häkchen setze ich dabei nur in der App. 
Insbesondere für Arbeits- und Lernpläne hat sich dieses Verfahren für mich bewährt: So kann ich z.B. rote Kreuze, orangene Kreise o.Ä. für nicht (ganz) erledigte Aspekte leicht in ein grünes Häkchen umwandeln und bewahre mir eine bessere Übersicht.